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Theater La Fenice

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La Fenice - man erwartet etwas opulentes, einen freien Platz, eine Hinführung auf eine musikalische Legende. Nun, vergessen wir nicht, dies ist Venedig. Platz ist begrenzt und das Konzept dieser Stadt ist das Labyrinth, sein Lebenselexier die Überraschung. Also stolpert man auch in das La Fenice eher hinein - eine kleine Gerade hier, ein Schlenker dort, ein etwas breiterer Vorplatz und man steht davor.

Das Gran Teatro La Fenice wurde im Jahre 1792 als Opernhaus eröffnet. Das zuvor genutzte Opernhaus an anderer Stelle war einem Brand zum Opfer gefallen, daher auch der Name des neuen Hauses, das sich wie ein Phönix aus der Asche erhob. Es erlangte schnell Berühmtheit und bot zahlreichen Uraufführungen durch seine exzellente Akustik den passenden Rahmen. Italiens musikalischer Nationalstolz Giuseppe Verdi ließ hier u.a. Rigoletto und La Traviata das Licht der Bühnenwelt erblicken. Weniger bekannt mag sein, dass wiederum Richard Wagners urdeutsches Monumentalwerk "Der Ring der Nibelungen" hier 1883 zur Uraufführung kam.

So wie das La Fenice begann, so sollte es auch beinahe enden: 1996 brannte das Haus bis auf die Grundmauern ab. Ein Elektroingenieur hatte das Gebäude angezündet, um den Arbeitsverzug bei Restaurierungsarbeiten zu vertuschen und eine Vertragsstrafe von einigen tausend Euro zu vermeiden. Die Wiedererrichtung erfolgte mit modernster Bühnentechnik aber im alten Gewand 2004. Gespielt wurde "La Traviata" in einer modernen Bearbeitung.

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