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San Zanipolo

 

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Die Basilika Santi Giovanni e Paolo, venezianisch kurz San Zanipolo, ist die größte und bedeutendste Kirche der venezianischen Gotik. Sie geht zurück auf eine Schenkung des Dogen Jacopo Tiepolo 1245, der den Dominikanern hier Land zum Bau einer Kirche überließ. Der Baubeginn steht nicht genau fest, erfolgte aber noch im 13. Jahrhundert, geweiht wurde San Zanipolo dann im Jahre 1430. Die Basilika entwickelte sich zur bevorzugten Grabeskirche der Dogen. Allein 26 dieser Grabmäler von Frührenaissance bis Barock sind hier zu finden, natürlich auch das des 1249 verstorbenen Jacopo Tiepolo.

Im Norden der Kirche schließt sich die Scuola Grande di San Marco an, von 1437 an das Bruderschaftsgebäude der Goldschmiede und Seidenhändler. Wenige Jahrzehnte später, 1485, brannte das Gebäude nieder und wurde im Stil der Frührenaissance bis 1495 wieder errichtet. Die Bruderschaft wurde wie fast alle anderen venezianischen Bruderschaften Anfang des 19. Jahrhunderts durch Napoleon aufgelöst. Fortan diente das Gebäude mit dem nördlich anschließenden Areal als Krankenhaus (Eingang und Krankenhaus-Bibliothek).

 

 

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