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Morgens am Kanal

 

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Die Kanäle verbinden, die Kanäle trennen. Weit stärker noch als Fahrbahnen stellen sie für diejenigen, die auf ihnen entlanggleiten eine schnelle Verbindung durch die Stadt dar, für diejenigen, die sie überwinden müssen ein Hindernis. Venedig besteht aus 6 größeren Stadtteilen, ein jeder wiederum in kleinere Einheiten zerfallend. Man kann sich gut in die Zeiten zurückdenken, als die Brücken die Kampfplätze waren, auf denen Rivalitäten mit den benachbarten Quartieren ausgefochten wurden. Ebenso erlebt man aber auch eine Venedig eigene Beruhigung, die von dieser Mischung von Wasser und Bebauung ausgeht. Ein Kanal, an dem man unversehens steht, wo doch das Ziel genau jenseits auf der anderen Seite liegt, ist dennoch kein Ärgernis. Der (zu gehende Um)weg wird (im besten Sinne) zum Ziel (auf Zeit). Die Vielzahl der Boote auf dem Wasser, die Geschäftigkeit oder auch die Ruhe am Rande lassen den touristischen Laufzettel vergessen. Gerade morgens, wenn noch viele ihren Arbeiten nachgehen, für die die Mittagshitze zu unangenehm würde, kann man Polizeiboote, mit Obst und Gemüse beladene Motorprahme, elegante Hotelshuttles, erste Gondeln, Bauschiffe beobachten. Den Uferweg bevölkern Touristen (zu jeder Tageszeit), Arbeiter mit ihren treppenfähigen Karren, Geschäftsleute und venezianische Hausfrauen. Zeit hat hier ein jeder, der nicht aus einem Kreuzfahrtschiff ausgespuckt wurde.

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