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Gondeln Canal Grande

 

 

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Venedig ist ohne Gondeln nicht denkbar. Vor dem 19. Jahrhundert waren sie  mit angeblich bis zu 10.000 Fahrzeugen wahre Alltagstransportmittel. Ursprünglich durchaus farbenfroh und prächtig ausgeschmückt, führte der Wettlauf um das prunkvollste Gefährt schließlich 1562 zur Radikallösung: Alle nur noch schwarz, bitte. Die heutige Bauform mit den unsymmetrisch gebogenen Seiten ist weit über 100 Jahre alt und es gibt noch 4 Werften, die sie so bauen können.

Seit mehr als 100 Jahren auch sind Gondeln mehr und mehr vom Nutzfahrzeug zur Touristenattraktion geworden. Die alltäglichen Fahrten bewältigt man besser mit dem Vaporetto. Die ca. 400 heutigen Gondolieri sind in einer Innung organisiert und achten darauf, dass niemand anderer eine echte Gondel durch Venedigs Kanäle steuert. Aufsehen und Widerstand erregte 2007 der vergebliche Versuch einer Deutschen, die Gondoliereprüfung abzulegen. Sie gondelt zwar als privater Hotelshuttle durch Venedig, aber die Ehre der ersten Frau auf einer echten Gondel wurde in dieser Männerdomäne erst 2009 Giorgia Boscolo zu Teil, Tochter eines Gondoliere. Seither konkurriert sie zusammen mit ihren männlichen Kollegen um die Gunst der Touristen, für die oft als "must" eine Gondelfahrt auf dem Plan steht.

In den letzten Jahren nehmen Klagen zu, dass der Verkehr auf den Kanälen immer dichter wird, befördert durch die großen Kreuzfahrtschiffe, die immer mehr Touristen in der Stadt absetzen. Aber an sich sollte sich immer eine halbe Stunde finden, wo der Verkehr etwas geruhsamer fließt oder auch eine Fahrt durch stillere Seitenkanäle ganz eigene Einsichten gewährt.

 

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