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Gemüsemarkt

 

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Eine schöne Eigenart italienischer Städte ist die die nach wie vor große Bedeutung der kleinen Händler und Märkte. Venedig macht hier keine Ausnahme, auch wenn wie überall Supermärkte ständig größere Bedeutung gewinnen. Insofern könnte man den bekannten Ratschlag abwandeln und empfehlen: Besuchen Sie Venedigs Obst- und Gemüsemärkte, solange sie noch stehen. Es lohnt sich, auch als Tourist hier eine kleine Weile zuzuschauen und die eine oder andere 'busta' mit Obst zu kaufen. Eine halbe Wassermelone oder ein Pfund Aprikosen/Kirschen/junge Erbsenschoten sind am Rande eines Kanals schnell verspachtelt - zumal als Familie. Angeliefert werden die Waren wie fast überall natürlich mit Booten und so mag auch Obst und Gemüse hier etwas teurer sein als auf dem Festland, aber dennoch deutlich günstiger als von zuhause gewohnt.

Der heutige Gemüsemarkt in der Nähe der Rialtobrücke war zusammen mit anderem Handel schon immer in dieser Gegend angesiedelt. Riva Alto, das hohe Ufer, gehörte zu den Keimzellen der Stadt und hier befand sich ein Zentrum von Handel und Versorgung. Die Stadt vermietete Standplätze erhob Abgaben und überwachte die Regeln. 1504 vernichtete ein Feuer einen Großteil der bestehenden Bebauung und die Stadtväter sahen die Chance zur Beseitigung des fröhlich mittelalterlichen Durcheinanders. Die neue Bebauung siedelte die Gewerbe streng funktional an. Güter mit hohem Transportvolumen und leichter Verderblichkeit wie Obst und Gemüse, aber auch Fisch wurden direkt an die Verkehrswege verlegt. Tuche, Edelmetalle und ähnliches wurden nun weiter innen gehandelt.

 

 

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