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Auf dem Vaporetto

 

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Das Rückrat des Nahverkehrs in Venedig sind nicht die Gondeln, wie der Unbedarfte meinen könnte, sondern die Vaporetti, die maritimen Entsprechungen unserer Trams und Busse. Man mag sich gerne vornehmen, eine jede Brücke queren zu wollen und die Gässlein der Stadt bis zum letzten zu erkunden - den meisten Sterblichen wird es nicht gegeben sein, dieses Vorhaben länger als einige Stunden für erstrebenswert zu erachten.

Wer gerade mit wenig Zeit gezielt Sehenswürdigkeiten ansteuern möchte, tut gut daran sich von Zeit zu Zeit in ein Vaporetto zu setzen und auf dem Wasser etwas Entspannung zu suchen, während man sich angenehm gleitende dem Ziel nähert. Ansonsten streiken irgendwann die Füße oder die Sinne. Für die direkte Querung des Canal Grande bedient man sich auch mal eines Traghetto, eines geruderten Fährbootes. Gerade der Canal Grande verfügt nämlich über nur 4 Brücken (u.a. die Rialtobrücke und die Accademia-Brücke).

Mit ein paar Tagen Zeit für diese schönste aller Städte kann man die Bedeutung der Vaporetti jedoch etwas herunterschrauben: alles läßt sich irgendwie zu Fuß erreichen, wenn man etwas Zeit mitbringt und erst im ungefähren Zielgebiet die wegweisenden Touristenströme verläßt. In dem Fall ist es nicht mehr wirklich lebenswichtig sondern einfach nur angenehm, z.B. nach einem Abendessen, für den Rückweg ins Hotel einen Teil des Weges im Strom mit anderen Booten zurückzulegen, bevor man an einem der leicht dümpelnden Anlegepontons wieder in das Gassengewirr eintaucht.

Gruppen, die sich öfter mal trennen und wieder zu festen Zeiten verabreden, seien die Vaporetti allerdings wärmstens ans Herz gelegt, sonst gestaltet sich das Einhalten von Terminen schwierig. Und zu einer der südlich vorgelagerten Inseln San Giorgio oder Giudecca gelangt man ohnehin nur mit dem Boot.