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Rom

    Campo dei Fiori
    Kapitol
    Cestius-Pyramide
    Circus Maximus
    Engelsburg am Tiber
    Justizpalast
    San Pietro Montorio
    Pantheon
    Villa Doria Pamphili
    Colosseum
    Elefanten-Obelisk
    San Giovanni Laterano
    Engelsbrücke
    Monte Citorio
    Piazza Colonna

    Im Frühjahr oder Herbst zeigt sich die ewige Stadt von ihrer angenehmsten Seite. Besucher sind überwältigt vom touristischen Angebot, das Rom zu bieten hat. Mit einigem Tempo können die wichtigsten Punkte Roms innerhalb eines Tages besichtigt werden, da sie im Zentrum der Stadt nahe beieinander liegen. Ein paar Tage mehr jedoch geben einem die Gelegenheiten, in einem Straßencafé bei Eis oder Kaffee oder im Stadtpark eine Pause zu genießen.

    Das historische Zentrum der Stadt bietet eine ganze Reihe von Renaissancebauten sowie ein unübersehbares Labyrinth aus engen, Kopfstein gepflasterten Gassen. Zwischen den alten Bauten mischen sich edle Boutiquen, quirlige Restaurants und eine Kulisse aus Autos und Mopeds.

    Angrenzenden befindet sich das Roma Antica mit dem Colosseum und dem Foro Romano, mit den Überresten aus Tempeln, edlem Marmor und Triumphbögen. Auf der anderen Seite des Tibers, liegt die Vatikanstadt – der Sitz des Papstes und das Künstlerviertel Trastevere mit seinen zahlreichen Trattorias und kleinen Weinbars.

    Wer das alte Kaiserreich erkunden will, der muss auch die Hauptstadt gesehen haben. Rom ist das Herz des ehemaligen römischen Reiches. "Alle Wege führen nach Rom", dieser Spruch ist nicht nur Legende, sondern vielmehr Sinnbild einer Politik der alten Tage.

    Die “Ewige Stadt” Rom ist nicht nur die Hauptstadt Italiens, sondern auch die größte Stadt dieses Landes. Rund 2,7 Millionen Menschen leben heute in Rom. Außer dass die Stadt Sitz des Vatikans und damit der Mittelpunkt des christlichen Glaubens ist, ist Rom auch Bischofsstadt und Ort des Sitz des Malteser-Ritterordens und Verwaltungssitz der Region Latium sowie der Provinz Rom. Der Vatikan bildet innerhalb der Stadt eine unabhängige Enklave, deren Oberhaupt der Papst ist. Vatikanstadt und die Altstadt von Rom wurden 1980 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Zur Innenstadt von Rom zählt der Bereich innerhalb der Aurelianischen Mauer. Diese wurde im 3. Jahrhundert um die sieben Hügel errichtet. Das historische Zentrum Roms liegt zum größten Teil am linken Ufer des Fluss Tiber, der Rom durchfließt.

    Rom ist außer Sitz es Heiligen Stuhls auch Sitz der UNO-Unterorganisationen FAO, WFP und IFAD. Rom unterhält dabei unter anderem Städtepartnerschaften mit Tokio, Belgrad, Paris, New York, Peking und mit Seoul. Zu den Sehenswürdigkeiten Roms gehören der Petersdom, die Ruinen des Colosseum,  die Engelsburg und die zahlreichen Triumphbögen. Hervorzuheben ist hier das Forum Romanum und die Kaiserforen, wie auch die Caracalla-Thermen. Darüber hinaus gibt es in Rom auch eine große Anzahl von Theatern und Museen. Und auch kulinarisch hat Rom einiges zu bieten. Typische Gerichte der römischen Küche, die in zahlreichen Restaurants zu genießen ist, sind zum Beispiel die „coda alla vaccinara“ (Schwänze von jungen Rindern in Wein mit Tomaten und Pfefferschoten) und gefüllter Kalbsdarm - die „pajata“.  Weitere römische Spezialitäten sind verschiedene Zubereitungsarten von Artischocken. Darüber hinaus kommen auch zwei der berühmtesten Nudelgerichte aus Rom, und zwar die „Bucatini all'amatriciana“, und „Spaghetti alla carbonara“.

    Zu den bekanntesten Museen Rom zählen die Kapitolinischen Museen und Vatikanischen Museen. Hierzu gehören auch die bedeutendsten Kunstkollektionen Roms. Eine herausragende Sammlung etruskischer und antiker Römischer Kunst findet sich in der Villa Giulia. Weit über die Grenzen Roms hinaus bekannt ist auch die Galleria Borghese, die Kunstsammlung der Familie Borghese enthält. Griechische und römische Plastiken findet man hingegen im Museo Nazionale Romano delle Terme. Weitere bedeutsame Gemäldegalerien finden sich in Rom im Palazzo Doria-Pamphilj und im Palazzo Colonna.
     
    In Rom ansässig sind Unternehmen der Textilindustrie und Unternehmen, die Nahrungsmittel, pharmazeutische Produkte und Maschinen herstellen. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Unternehmen aus der Papier- und Metallwarenbranche. Und auch die Filmindustrie hat hier eine wichtigen Standort. Für den optimalen Anschluss an den Rest der Welt sorgen in Rom die beiden internationalen Flughäfen Fiumicino (Leonardo da Vinci) und Ciampino (G. B. Pastine). Darüber hinaus ist Rom auch ein zentraler Knotenpunkte im italienischen Eisenbahnsystems. Innerstädtisch hat Rom ein gut ausgebautes, aber häufig überlastetes öffentliches Verkehrsnetz. Als Universitätsstadt hat Rom einen hervorragenden Ruf. In der Stadt haben mehrere Universitäten ihren Standort. Es gibt in Rom drei staatliche Universitäten. Dabei ist die Universitá degli Studi di Roma La Sapienza nicht nur eine der ältesten (gegründet 1303), sondern auch eine der größten Universitäten Europas mit mehr als 145.000 Studenten. Darüber hinaus gibt es noch mehrere katholische Universitäten, denen der Heiligen Stuhl, bzw. geistliche Orden vorstehen. Des Weiteren ist Rom auch Sitz der Akademie der Schönen Künste und der Nationalen Akademie für Tanz, wie auch der Nationalen Akademie für dramatische Kunst. Des Weiteren gibt es in Rom auch ein Musikkonservatorium.

    Ohne Geschichte kommt man in Rom nicht aus und für die Ewige Stadt beginnt sie im Mythologischen Dunkel des Jahres 753 vor Christus, als der Sage nach Romulus und Remus Rom gründeten. Als Kleinkinder ausgesetzt, wurden sie von einer Wölfin großgezogen, zweite Großtat der Wölfin war, sich dann auch noch als Symbol für Rom zur Verfügung zu stellen. Rom steht in der Antike auch als Synonym für das Römische Reich, das als Königreich in etruskischem Umfeld begann, im 5. Jahrhundert vor Christus zur Republik wurde und mit Kaiser Augustus, dem Adoptivsohn Cäsars, kurz vor der Zeitenwende zum Kaiserreich umgebaut wurde. So blieb es bis zum Untergang, der mit der Spaltung des Reichs in Westrom (Ravenna) und Ostrom (Konstantinopel) einsetzte und mit den Überfällen von Goten, Vandalen und Burgundern die ehemalige Millionenstadt auf 20.000 Einwohner zurückwarf. Die meisten der antiken Gebäude verfielen oder wurden als Steinbruch benutzt, wenn sich nicht gerade eine Kirche oder Wohnung draus machen ließ. Colosseum, Circus Maximus, Forum Romanum und die Kaiserforen mit Triumphbögen, Tempeln und Marktgebäuden, die großen Thermenkomplexe der Kaiser Caracalla und Diokletian und zahlreiche andere Überreste zeugen von dieser Blütezeit.

    Neue Bedeutung und Größe erlangte Rom erst wieder durch die Funktion als Sitz des Papstes und durch die Etablierung als Wallfahrtsort (an Märtyrern war genau hier kein Mangel, wo ungezählte Christen als Volksbelustigung getötet worden waren). Karl der Große ließ gar im Jahre 800 mit seiner Krönung in Rom das "Heilige Römische Reich" wieder auferstehen. Ausdruck der neuen Macht und geistigen Bedeutung sind die prächtigen Kirchenbauten Roms besonders aus Renaissance und Barock. Neben zahlreichen mehr oder weniger bedeutenden Bauten sind es allen voran die Basiliken und hier wieder der Petersdom die den Besucher einfach nur stauen lassen. Aus dieser Zeit stammen aber auch durchaus repräsentative weltliche Gebäude, zumeist die Paläste der großen Familien, die auch die Päpste stellten. Politisch weltliche Bedeutung erhielt Rom wieder mit der Loslösung der italienischen Kleinstaaten von ausländischen Einflüssen und dem Abschluß der Einigung Italiens 1870/71.

    Rom lässt sich aus jeder europäischen Motropole per Flug innerhalb weniger Stunden erreichen und ist damit hervorragend für einen Kurzurlaub bzw. eine Städtereise geeignet. Am besten sucht man sich bei den vielen Angeboten im Internet ein gutes Hotel, eine Ferienwohnung in Rom, oder man bucht Last Minute.“

    Heute ist Rom wieder eine pulsierende Millionenstadt, mit allen Außenbezirken ein wahrer Moloch. Sicherlich, keine Straße, deren Überquerung nicht einem Selbstmordversuch zu gleichen scheint, kein Platz der nicht mit Autos zugeparkt wäre, keine noch so enge Gasse, in der nicht noch Raum für abgestellte Motorroller wäre. Dennoch ist letztlich gerade das Zentrum eine Zusammenballung an Sehenswürdigkeiten, die sich zu Fuß am besten erschließt. Man könnte eine grobe Einteilung vornehmen in Antikes - Kirchen - Plätze. Von allem begegnet auf Schritt und Tritt eine ausgewogene Mischung, die Lücken sind mit Bars, Restaurants und Shops ausgefüllt. Kein Grund also, sich über den Verkehr zu beklagen. Wer sich nicht allein über die Straße traut, kann sich mit anderen zusammentun oder eine Ampel benutzen (Römische Autofahrer respektieren die Gesundheit anderer durchaus und sie halten sich - anders als die neapolitanischen - an Grünphasen). Längere Strecken kann man auch mit den preiswerten Bussen zurücklegen (Tickets an den zahlreichen Kiosken und Tabakläden), aber auch hier sollte das Erlebnis im Vordergrund stehen. In weiser Einsicht in die römischen Verkehrsverhältnisse und die Mentalität der Busfahrer wird auf Fahrpläne ohnehin verzichtet.

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