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Pantheon

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Das Pantheon in Rom ist in seiner jetzigen Form ein imposanter Rundbau aus den Jahren 118-125 nach Christus. Er wurde an Stelle eines älteren Vorgängerbaus unter Kaiser Hadrian als ein Tempel für alle Götter neu errichtet. Durchmesser der Kuppel und Höhe des Raumes betragen 43 m, einzige Lichtquelle und oberer Abschluss des Pantheons ist eine 7,80 m durchmessende Öffnung. Die Kuppel besteht aus dem im Römischen Reich gern für Großprojekte wie Hafenanlagen und Aquädukte eingesetzten Beton. Sie hielt bis 1911 den Rekord als größte frei tragende Kuppel aus Beton. Auch die Seitenwände des Pantheons bestehen aus diesem Material, verblendet mit Ziegelmauerwerk.

Der dem Hauptraum vorgesetzte Säulenbau ist fast 150 Jahre älter und wurde unter dem Konsulat Agrippas gebaut, auf den auch die Inschrift über dem Pantheon Eingang verweist. Er beeindruckt durch seine 16 aus einem Stück zugerichteten, 12 m hohen Granitsäulen.

Dass das Pantheon trotz einiger kleinerer Veränderungen die Zeiten bis heute unbeschadet überdauert hat, liegt nicht an seiner technischen Qualität allein. Papst Bonifatius IV. weihte das Pantheon 609 als Kirche „Santa Maria ad Martyres“ - heute besser bekannt unter Santa Maria della Rotonda - und so blieb es als Sakralbau unter der Obhut der Kirche erhalten. Manche Zugabe am Pantheon, wie z.B. zwei Glockentürme von Bernini, ist später auch wieder entfernt worden.

Das Pantheon wurde zum Vorbild für eine Reihe von weiteren Kuppelbauten in Mittelalter und Neuzeit und es hatte das Zeug zur Grabstätte des im 19. Jahrhundert neu entstandenen italienischen Königshauses. Der König der Einigungszeit, Viktor Emanuel II. (1861-1878), nach dem auch das riesige weiße Monument zwischen Piazza Venezzia und Kapitolshügel (Campidoglio) benannt ist, ist ebenso im Pantheon begraben wie sein Sohn, König Umberto I. (1878-1900). Dessen Sohn Viktor Emanuel III. verscherzte sich allerdings diese noble letzte Ruhestätte durch seine Unterstützung für Mussolini - womit er auch das rasche Ende der Monarchie in Italien nach dem zweiten Weltkrieg beförderte.

Natürlich nicht im Pantheon, sondern vor dem Pantheon auf der Piazza della Rotonda am Obeliskenbrunnen (1711) ist der richtige Platz für ein "Gelato" oder eine "Granita" (Getränk, das hauptsächlich aus zerstoßenem Eis besteht).

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