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Jüdisches Viertel

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In Prag gab es über viele Jahrhunderte eine bedeutende jüdische Gemeinde, bis auch hier die Nationalsozialisten mit Terror und Vernichtung herrschten. Weniger als 20% der Prager Juden überlebten diese Zeit. Ironischerweise überlebten jedoch viele jüdische Kultgegenstände just in Prag, weil die Nationalsozialisten hier ein Museum für eine "ausgerottete Rasse" errichten wollten und aus ganz Böhmen und Mähren dafür Exponate zusammenplünderten.

So ist zu erklären, dass sich hier auf engem Raum gleich mehrere Synagogen und sakrale Gebäude bewahrt finden, so die Altneusynagoge, die Maisel-, Pinkas- und die Spanische Synagoge. Die Klausensynagoge und der im pseudoromanischen Stil errichtete Zeremoniensaal an der nördlichen Seite des Jüdischen Friedhofs beherbergen eine Ausstellung zu jüdischen Traditionen und Bräuchen. Wohl das bekannteste Grab auf dem Jüdischen Friedhof selbst ist das des Rabbi Löw, auf den auch die Legende vom Golem, einem außer Kontrolle geratenden Kunstwesen, zurückgeht.