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Florenz

    Florenz Sehenswürdigkeiten

    Treffpunkt für Modebegeisterte, Weinkenner, Genießer und Kunstliebhaber

    Schon von jeher sorgte die Kunst Italiens für großes Interesse, was auf die hervorragenden und einzigartigen Arbeiten zurückzuführen ist, die hier entstanden. Zwar folgte die Kunst stets dem religiösen bzw. intellektuellen Fortschritt der Zeit, doch fand sie eine Quelle der Inspiration in der eigenen beeindruckenden Vergangenheit. Ebenfalls ist Florenz als die Hauptstadt der Künste bekannt und gemäß den UNESCO Statistiken befinden sich in Italien ungefähr 60 Prozent der bedeutendsten Kunstwerke weltweit. Etwa die Hälfte davon wiederum befindet sich in Florenz.

    Unbegrenzt hatte es vom 13. bis zum 16. Jahrhundert den Anschein, dass die Stadt die Quelle an italienischen Meisterwerken und Genies war. Florenz ist die Geburtsstadt von Michelangelo und auch von Dante. Selbst Boccaccio verfasste in der Stadt sein Werk "Decameron". Die Renaissance Italiens ist wohl die reichste europäische Kunstepoche, die in Florenz mit der Fertigstellung des Doms mit der imposanten Kuppel vom Baumeister Brunelleschi begann.

    Viele neue Plätze und Gebäude entstanden während der italienischen Renaissance, die Florenz in ein mit Leben erfülltes Museum verwandelten. Auf zahlreichen Plätzen werden schöne Brunnen und Statuen zur Schau gestellt, wie es unter anderem auf der Piazza della Signoria der Fall ist. Wie eine große Schatztruhe erscheinen die Museen, Galerien und Kapellen, in denen der flüchtige Geist der Renaissance eingefangen scheint. Florenz bekanntestes Museum befindet sich in den Uffizien, in denen zahlreiche berühmte Werke von Rubens, Titian, Michelangelo, Leonardo da Vinci und Botticelli zu bestaunen sind. Aber auch andere berühmte Kunstmuseen sind einen Besuch wert, wie beispielsweise die Galleria dell'Accademia, der Palazzo Pitti und Palazzo Vecchio. Ebenfalls sind einige der größten italienischen Kirchen in Florenz beheimatet, so unter anderem Santa Croce, Santa Maria Novella, San Lorenzo und der bekannte Dom der Stadt.

    Freizeitangebote für Touristen

    Touristen aus dem Ausland zieht es jedes Jahr nach Florenz, denn hier wird ihnen ein attraktives Zentrum der Kultur und Kunst geboten. Die unterschiedlichsten Festivals und Kunstausstellungen werden organisiert, die die Besucher anziehen. Besonders in den Sommermonaten pulsiert das Leben auf den Plätzen und Straßen, die voll mit Musik und Tanz sind und wenn Vorstellungen im Theater und Kino geboten werden. In der Stadt finden sich verschiedene Open-Air Kinos und eines ist auf dem Grundstück einer antiken Villa zu finden, an deren Fassade der Filmstreifen projiziert wird. Erfrischungsstände und Unterhaltung werden auf fast allen Plätzen im Sommer geboten und gleichzeitig wird ein faszinierender Blick auf die umstehenden Bauten präsentiert.

    Bei einem Aufenthalt in Florenz darf natürlich auch eine Weinprobe nicht fehlen, denn weltweit sind die toskanischen und florentinischen Weine bekannt. Um Florenz herum gibt es viele Weinanbaugebiete und das wohl bekannteste ist Chianti. Vor etwa 80 Jahren begannen die zwei bedeutendsten Adelsfamilien Frescobaldi und Antinori mit der Herstellung von Wein und sind seit jeher die größten Konkurrenten.

    Doch nicht nur im Sommer ist Florenz eine Reise wert, sondern genauso zu den anderen Jahreszeiten wird ein buntes Programm geboten. Angelockt werden die Gäste mit Ballett, Oper und Ehrengästen sowie zahlreichen Konzerten, Veranstaltungen von Messen und seltenen Kunstausstellungen. Raffiniert werden in Florenz Kultur und Kunst miteinander kombiniert, so dass immer wieder neue Highlights entdeckt werden können. Eine wahre Vielfalt wird mit den kulturellen, literarischen, architektonischen und künstlerischen Errungenschaften aus vergangenen Zeiten geboten, womit sich der Reisende mit Italien vertraut machen kann.

    Florenz, die Stadt am Arno, Hauptstadt der Toskana, reich und mächtig seit Mittelalter und Renaissance, Stammsitz der Medici, heute noch eine italienische Größe und dank ihrer Architektur und Kunstschätze ein Touristen-Mekka. Dass der Tourist hier in Norditalien weilt, ist allein schon daran zu sehen, dass hier nach wie vor die "motorini", die Motorroller, in Gruppen anzutreffen sind, dass Fahrräder erkennbar zum Stadtbild gehören und Fußgänger an den Gehwegecken nicht über Autos klettern müssen. Rom ist da sicherlich anders, aber in Rom gibt es ja auch keinen David vor dem Palazzo Vecchio, keine Ufficien dahinter, keinen Arno daran entlang, keine Ponte Vecchio darüber, keinen Palazzo Pitti an deren Ende. Die Medici allerdings, die gab es hier wie dort, sie bestimmten über Jahrhunderte das Schicksal von Florenz und der Toskana und stellten zweimal den Papst. Ihr Mäzenatentum beeinflusste die europäische Kunstgeschichte nachhaltig.

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