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Ernst-Reuter-Platz

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Der 1953 nach dem damaligen Bürgermeister Ernst Reuter benannte Verkehrsknotenpunkt im Bezirk Charlottenburg wurde zuvor lange Jahre als "Knie" bezeichnet, da der lange gerade Straßenzug zwischen dem ehemaligen Stadtschloss und dem Charlottenburg Schloss an dieser Stelle einem Knick gleich sah.

Sein heutiges Bild bekam der Platz Ende der 50er Jahre. Die Architekten Bernhard Hermkes und Werner Duettmann legten ihn als einen der größten und verkehrsreichsten Plätze der Stadt mit Bürohäusern um eine Mittelinsel mit Wasserspielen an.

Doch zeigte sich das große, Rondell-artige Oval trotz der großzügigen Abmessungen der zunehmenden Verkehrsaufkommen nicht gewachsen und musste in der Zeit danach mehrfach umgebaut werden.

Bereits vor der Umgestaltung des Ernst-Reuter-Platzes war 1955-59 nach Plänen von Willy Kreuer an der Südostseite das Institut für Bergbau der Technischen Universität (TU) errichtet worden, vor dem sich seit 1963 die Freiskulptur "Wachsende Flügel" von Karl Hartung befindet. 1956/57 entstand im Nordwesten das von Bernhard Hermkes entworfene "Osramhaus". Auf der Westseite das heute von der TU genutzte Telefunken-Hochhaus von Paul  Schwebes und Hans Schoszberger auf "brikettförmigem" Grundriss,  dessen elegante Form sich an die Proportionen des Mailänder Pirelli-Hochhauses anlehnt.  Seine Fassade wird von je vier Stützen gesäumt, die sich nach oben verengen.

Auf der Südseite wurden 1961 nach Plänen von R.Gutbrod das IBM-Gebäude und 1972 das Raiffeisenhaus von H.Gerber und Otto Risse sowie 1972-75 das zur Bismarckstraße überleitende Bürogebäude von B.Binder erbaut. Der Fachbereich Architektur der Technischen Universität erhielt im Jahr 1968 an der Nordseite des Platzes  ein Gebäude nach Plänen von Hermkes.

Das 1970 um einen Anbau für das Institut für Städtebau von H.Scharoun erweitert wurde. Als plastische Erinnerung an den Namenspatron des Platzes steht seit dem Jahr 1961 vor der Architektur-Fakultät die von dem Bildhauer B.Heiliger geschaffene Skulptur "Die Flamme".

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