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Cestius-Pyramide
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Engelsburg, Tiber
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Justizpalast
 
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Elefanten-Obelisk
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 13 Piazza Colonna
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S. Giovanni Laterano
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Villa D. Pamphilii
   
Rom Panorama Bilder
Im Frühjahr oder Herbst zeigt sich die ewige Stadt von ihrer angenehmsten Seite.
Besucher sind überwältigt vom touristischen Angebot, das Rom zu bieten hat. Mit einigem Tempo können die wichtigsten Punkte Roms innerhalb eines Tages besichtigt werden, da sie im Zentrum der Stadt nahe beieinander liegen. Ein paar Tage mehr jedoch geben einem die Gelegenheiten, in einem Straßencafé bei Eis oder Kaffee oder im Stadtpark eine Pause zu genießen.

Das historische Zentrum der Stadt bietet eine ganze Reihe von Renaissancebauten sowie ein unübersehbares Labyrinth aus engen, Kopfstein gepflasterten Gassen. Zwischen den alten Bauten mischen sich edle Boutiquen, quirlige Restaurants und eine Kulisse aus Autos und Mopeds.

Angrenzenden befindet sich das Roma Antica mit dem Colosseum und dem Foro Romano, mit den Überresten aus Tempeln, edlem Marmor und Triumphbögen. Auf der anderen Seite des Tibers, liegt die Vatikanstadt – der Sitz des Papstes und das Künstlerviertel Trastevere mit seinen zahlreichen Trattorias und kleinen Weinbars.

Ohne Geschichte kommt man in Rom nicht aus und für die Ewige Stadt beginnt sie im Mythologischen Dunkel des Jahres 753 vor Christus, als der Sage nach Romulus und Remus Rom gründeten. Als Kleinkinder ausgesetzt, wurden sie von einer Wölfin großgezogen, zweite Großtat der Wölfin war, sich dann auch noch als Symbol für Rom zur Verfügung zu stellen. Rom steht in der Antike auch als Synonym für das Römische Reich, das als Königreich in etruskischem Umfeld begann, im 5. Jahrhundert vor Christus zur Republik wurde und mit Kaiser Augustus, dem Adoptivsohn Cäsars, kurz vor der Zeitenwende zum Kaiserreich umgebaut wurde. So blieb es bis zum Untergang, der mit der Spaltung des Reichs in Westrom (Ravenna) und Ostrom (Konstantinopel) einsetzte und mit den Überfällen von Goten, Vandalen und Burgundern die ehemalige Millionenstadt auf 20.000 Einwohner zurückwarf. Die meisten der antiken Gebäude verfielen oder wurden als Steinbruch benutzt, wenn sich nicht gerade eine Kirche oder Wohnung draus machen ließ. Colosseum, Circus Maximus, Forum Romanum und die Kaiserforen mit Triumphbögen, Tempeln und Marktgebäuden, die großen Thermenkomplexe der Kaiser Caracalla und Diokletian und zahlreiche andere Überreste zeugen von dieser Blütezeit.

Neue Bedeutung und Größe erlangte Rom erst wieder durch die Funktion als Sitz des Papstes und durch die Etablierung als Wallfahrtsort (an Märtyrern war genau hier kein Mangel, wo ungezählte Christen als Volksbelustigung getötet worden waren). Karl der Große ließ gar im Jahre 800 mit seiner Krönung in Rom das "Heilige Römische Reich" wieder auferstehen. Ausdruck der neuen Macht und geistigen Bedeutung sind die prächtigen Kirchenbauten Roms besonders aus Renaissance und Barock. Neben zahlreichen mehr oder weniger bedeutenden Bauten sind es allen voran die Basiliken und hier wieder der Petersdom die den Besucher einfach nur stauen lassen. Aus dieser Zeit stammen aber auch durchaus repräsentative weltliche Gebäude, zumeist die Paläste der großen Familien, die auch die Päpste stellten. Politisch weltliche Bedeutung erhielt Rom wieder mit der Loslösung der italienischen Kleinstaaten von ausländischen Einflüssen und dem Abschluß der Einigung Italiens 1870/71.

Heute ist Rom wieder eine pulsierende Millionenstadt, mit allen Außenbezirken ein wahrer Moloch. Sicherlich, keine Straße, deren Überquerung nicht einem Selbstmordversuch zu gleichen scheint, kein Platz der nicht mit Autos zugeparkt wäre, keine noch so enge Gasse, in der nicht noch Raum für abgestellte Motorroller wäre. Dennoch ist letztlich gerade das Zentrum eine Zusammenballung an Sehenswürdigkeiten, die sich zu Fuß am besten erschließt. Man könnte eine grobe Einteilung vornehmen in Antikes - Kirchen - Plätze. Von allem begegnet auf Schritt und Tritt eine ausgewogene Mischung, die Lücken sind mit Bars, Restaurants und Shops ausgefüllt. Kein Grund also, sich über den Verkehr zu beklagen. Wer sich nicht allein über die Straße traut, kann sich mit anderen zusammentun oder eine Ampel benutzen (Römische Autofahrer respektieren die Gesundheit anderer durchaus und sie halten sich - anders als die neapolitanischen - an Grünphasen). Längere Strecken kann man auch mit den preiswerten Bussen zurücklegen (Tickets an den zahlreichen Kiosken und Tabakläden), aber auch hier sollte das Erlebnis im Vordergrund stehen. In weiser Einsicht in die römischen Verkehrsverhältnisse und die Mentalität der Busfahrer wird auf Fahrpläne ohnehin verzichtet.
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