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Hamburg
als zweitgrößte
Stadt Deutschlands
ist berühmt
für sein
Flair als weltoffene
Hafenstadt und
brummende Metropole
des Nordens.
1,8
Millionen Einwohner,
eine florierende
Wirtschaft,
zahlreiche Hochschulen
und ein unerschöpfliches
Freizeitangebot
mit oder ohne
Wasser kennzeichnen
die Stadt an
der Elbe. Hanseatischer
Stolz schwingt
immer mit, wenn
von der "Freien
und Hansestadt
Hamburg"
die Rede ist.
Er gründet
sich auf eine
1200 Jahre lange
Geschichte als
einflussreicher
und wirtschaftlich
starker Stadtstaat.
Dabei hatte
Hamburg bescheiden
begonnen. Die
Lage war klimatisch
nicht besonders
angenehm, feucht
war es immer,
ob von oben
als Regen, von
unten in den
Niederungsbereichen
der Elbe oder
auch von allen
Seiten wie bei
Sturmfluten
wie der von
1962.
Die Elbe war
aber auch immer
gleichzeitig
Lebensader:
im Mittelalter
machten die
schwer beladenen
Hansekoggen
die Hamburger
Kaufleute
reich, stolze
Großsegler
beteiligten
sich in der
Frühneuzeit
am internationalen
Seehandel, Ozeanriesen
unter Dampf
schleusten einen
beständigen
Menschenstrom
aus der Alten
in die Neue
Welt. All das
hat seine Spuren
hinterlassen,
in stolzen Kontorhäusern,
einer ganzen
Stadt aus Speicherbauten
und einer nach
wie vor lebendigen
maritimen Ausrichtung
und besten internationalen
Kontakten.
Den Hamburger
Hafen
sollte man daher
ganz oben auf
seine Besuchsliste
setzen. Vom
Rathaus aus
an den kleinen
Kanälen,
den Fleeten
entlang zum
Hafen hinunter
(Hamburg hat
mehr Brücken
als Venedig),
dort an den
Museumsschiffen
wie Cap
San Diego
oder Rickmer
Rickmers
vorbei bis zu
den Landungsbrücken
promenieren
- das ist schon
die halbe Miete.
Wer zufällig
in den ersten
Maitagen Hamburg
besucht, sollte
sich die Feiern
zum "Hafengeburtstag"
nicht entgehen
lassen, ein
Großereignis
der Extraklasse
mit Windjammerparade,
Feuerwerk und
allem was dazugehört.
Von den Landungsbrücken
hat man einen
guten Blick
auf Blohm&Voss,
der Hamburger
Traditionswerft
und kann sich
zum nahegelegenen
Hamburger Wahrzeichen,
dem Michel
(Barockkirche
St. Michaelis)
begeben. Genauso
schnell ist
man aber auch
im Vergnügungsviertel
St. Pauli
und von dort
aus im ehemals
dänischen
Stadtteil Altona.
Bei schönem
Wetter mit Stadtfluchtfaktor
kann man in
Richtung Blankenese
den Elbstrand
entlang oder
mit einer der
Fähren
hinüber
ins Alte Land,
eines der größten
Obstanbaugebiete
Deutschlands
und Naherholungsgebiet
für Hamburg,
eine S-Bahnfahrt
bringt Waldfans
in den Sachsenwald,
ein Geschenk
von Kaiser Wilhelm
I. an Otto von
Bismarck. Schönes
Wetter kann
man aber auch
ganz hamburgisch
im Zentrum genießen.
Im Stadtpark,
in den ehemaligen
Wallanlagen
Planten
und Blomen,
oder wieder
mal mit Wasser
verbunden: an
der Außenalster.
Sie ist ein
wahres Seglerparadies
und umgeben
von mondänen
Villen und öffentlichen
Parkanlagen.
Hier sieht man
bereits bei
den ersten Frühlingsanzeichen
den gemeinen
homo hamburgensis
im T-Shirt (oder
auch ohne) Sonne
tanken, während
italienische
Touristen noch
im Mantel wandeln.
Die Gegend um
die Binnenalster
ist dagegen
das Revier des
Shoppingsüchtigen.
Rund um Gänsemarkt,
Jungfernstieg,
Mönkebergstraße
und Spitaler
Straße
gibt es nichts,
was man nicht
findet - und
wenns bei der
Suche ausnahmsweise
einmal regnet:
ab in eine der
zahlreichen
"Galerien".
Wem nach soviel
Spaß und
Shopping der
Sinn nach Höherem
steht, kann
aus einem reichhaltigen
Angebot an Kunstsammlungen,
Museen, Theaterbühnen
und Veranstaltungsorten
wählen.
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