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Mittwoch, 25 September 2013 10:49

Louvre: Angst vor Zerstörung Empfehlung

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    Der Louvre bringt seine gelagerten Kunstschätze aus Angst vor einem möglichen Jahrhunderthochwasser nach Lens in seinen im Dezember 2012 eröffneten Louvre Ableger.

    So schön ein Fluss in einer Stadt auch ist, für bestimmte Einrichtungen bringt er Angst und Schrecken mit sich, wenn von ihm Hochwassergefahr ausgeht. Und die Seine in Paris ist ein Gewässer, das durchaus schon Pegelstände von knapp 9 Metern hatte. Im Jahre 1910 war der Pegelstand innerhalb weniger Tage um fast 5 Meter gestiegen und brachte die Stadt teils zum Stillstand.

    Und für den Louvre ist diese Gefahr allgegenwärtig. Da der Louvre direkt an der Seine liegt, will man dort nun das Hauptlager, in der alle nicht in Ausstellungen befindlichen Stücke gelagert werden auflösen und zum Teil ins neue Louvre Museum in Lens bringen. Das teilte die französische Kulturministerin Aurelie Filippetti mit.

    Der neue Louvre Ableger in Lens liegt 200 Kilometer nördlich von Paris und wurde im letzten Jahr eröffnet. Ursprünglich sollte ein großes Zentrum in der Nähe von Paris errichtet werden, in der die Kunstwerke gelagert und restauriert werden sollten. Von diesem Projekt hat man sich jetzt aber verabschiedet, da auch andere Museen, die daran beteiligt waren abgesprungen sind.

    Die Angst vor dem Hochwasser ist begründet, da Experten seit langem ein neues Jahrhunderthochwasser befürchten. In Deutschland haben wir damit ja unsere unliebsamen Erfahrungen machen müssen. Auch in Dresden entstanden beim Hochwasser 2002 erhebliche Schäden an historischen Bauwerken und Kunstschätzen. Insbesondere die weltbekannten Bauwerke Semperoper und der Zwinger nahmen erheblichen Schaden.

    paris-louvre-bei-nacht-thumb

    Gelesen 5662 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 25 September 2013 15:29

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