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Sonntag, 18 August 2013 21:17

Die nationale Bibliothek in Madrid

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    Die wohl wichtigste Bibliothek Spaniens ist die nationale Bibliothek in Madrid. Sie wurde zwischen 1866 und 1892 errichtet und zwar unter der Herrschaft von Isabels II. Das Gebäude, in dem sich die Bibliothek befindet ist an sich schon spektakulär.

    Um zu den Büchern zu gelangen, muss man über eine prachtvolle Freitreppe gehen. Entlang der Stufen reihen sich Statuen berühmter spanischer Dichter und Denker auf. So kann man unter anderem Alfonso X (der Weise), den spanischen Schriftsteller Miguel de Cervantes (1547 – 1616) oder auch Antonio de Nebrija entdecken. Der Schriftsteller befindet sich nicht nur als Statue auf der Treppe wieder, sondern in vielen seiner Werke, die ebenfalls in der Bibliothek zu finden sind. So kann der Leser 30.000 Augaben von Cervantes lesen, wovon 800 Exemplare seines berühmtesten Werkes „Don Quijote“ beinhalten.

    Bereits im Jahre 1712 wurde die königliche Bibliothek von Philipp V. gegründet. Im Jahre 1836 wurde sie in zwei Teile aufgeteilt. So gab es zum einen den königlichen Teil, die königliche Bibliothek des Palacio Real und zum anderen wurde ein Teil der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, die öffentliche Nationalbibliothek. Von der Größe her ist letzteres mit zehnmal so vielen Exemplaren ausgestattet wie die Biblioteca Real.

    Studierende, Historiker oder auch einfach nur Leser können in der nationalen Bibliothek über drei Millionen Bücher und Fotografien, Skizzen und Graphiken hier bewundern.

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